Heute Nachmittag wurde unsere Heizung durch Stiebel Eltron provisorisch in Betrieb genommen. Nun können wir die Bauaustrocknung merklich beschleunigen.Es handelt sich bei unserem LWZ 403 um eine Kompaktanlage in welcher eine Luft/Wasser Wärmepumpe, Warmwasseraufbereitung, Komfortlüftung und Solaranlage zusammengefasst sind.
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Es lief wieder einiges heute:
- Der Maurer legte am Morgen die Unterarmierung auf die Schalung
- Der Sanitär legte Wasser-, Zuluft-, Druckluft, Dachwasser und Ablaufleitungen in die Decke ein
- Der Elektriker legte Strom und Netzwerkleitungen in die Decke ein.
- Die Komfortlüftungsrohre (Zuluft & Abluft) wurden verlegt, insgesamt 17 Stück.
Am Abend war das Meiste eingelegt, morgen wird betoniert.
Der Ingenieur wird Freude haben wenn er das Gewirr auf der Decke sieht...
Ein Vorteil hat die ganze leitungslegerei: Es braucht weniger Beton. ;-)
So, nun haben wir ihn erhalten, den energetischen Nachweis. 61 Seiten stark, mit Minergie-Gesuch inklusive... Kauderwelsch von a bis z ;-)
Das Teil ist voller Berechnungen zu jedem erdenklichen Faktor, welcher für ein Gebäude relevant sein könnte, zu Beispiel:
- Transmissionsverluste
- Solare Wärmegewinne
- Interne Wärmegewinne
- Wärmebrücken
Heizwärmebedarf : 112 MJ/m2a
Transmissionsverluste: 191 MJ/m2a
Lüftungsverluste: 37 MJ/m2a
Wärmeleistungsbedarf Gebäude: 3.9 KW
Warmwasserbedarf: 50 MJ/m2a
Jahresarbeitszahl Heizung & WW: 3.24
Komponenten für das Lüftungsverteilsystem
0 Kommentare Eingestellt von Tom um Sonntag, Februar 21, 2010Labels: Informationen, Komfortlüftung, Minergie, Stiebel Eltron
Als Sanitär-Heizungsinstallateur ist dies ja mein Metier. Deshalb weiss ich eigentlich genau was wir brauchen:
Stiebel Eltron LWZ 303/403 Integral/SOL
Zentrales Zu- und Abluftsystem für optimale Luftqualität
Hoher Wärmerückgewinnungsgrad bis 90 %
Integrierter Warmwasserspeicher
Individuelle Programmvorwahl
Integrierte Bedieneinheit auch als Fernbedieneinheit möglich
Auch mit einer Solaranlage kombinierbar (SOLVariante)
Labels: Haustechnik, Minergie, Stiebel Eltron
ist ein Qualitätslabel für Neubauten und modernisierte Altbauten aller Gebäudekategorien. Im Vordergrund steht der Komfort für die Nutzer und Bewohner. Da sich die Bauqualität eines Gebäudes über den Energieverbrauch bewerten lässt, eignet sich diese Schlüsselgrösse dafür hervorragend. Als Mass für diese Bewertung dient der Energiebedarf je Quadratmeter beheizter Wohnfläche. Der gleichnamige Verein MINERGIE ist Träger dieser geschützten Marke. Mitglieder des Vereins sind die Kantone, der Bund, Schulen, Verbände, Firmen und Einzelpersonen.Die Vorteile der Baustandards
Besser bauen nach MINERGIE hat mindestens drei Vorteile: höherer Komfort, verbesserte Werterhaltung und deutliche Energiekosteneinsparungen.
Der thermische Komfort in Bauten mit gut gedämmten und dichten Aussenwänden, Böden und Dachflächen ist höher. Der Grund: Die inneren Oberflächen der Bauhülle sind wärmer, keine Kältestrahlung und keine Zugserscheinungen. Diese Eigenschaften wirken sich auch während sommerlichen Hitzetagen aus: Das Gebäude ist vor Übertemperaturen besser geschützt.
Energiekosteneinsparung: Jede eingesparte Kilowattstunde macht sich auf dem Konto bemerkbar – während Jahrzehnten. Allfällige Mehrkosten der besseren Bauqualität lassen sich so kompensieren.
Unterschiede MINERGIE / MINERGIE-P
Die Baustandards lassen sich am besten durch den Vergleich des Energiebedarfs in Heizöleinheiten vergleichen:
Baustandards in Heizöleinheiten. (Quelle: www.forumenergie.ch)
Die Anforderungen MINERGIE wurden auf das Jahr 2008 gestrafft, um der gesetzlichen und technologischen Entwicklung Rechnung zu tragen. Die Anforderungen der zwei Standards sind in der nachfolgenden Abbildung aufgezeigt.
Standards im Vergleich (Quelle: www.minergie.ch)
Quellen und weitere Infos
www.minergie.ch
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Wir haben uns entschieden einen Neubau im Minergie-Standard zu realisieren. Am liebsten würden wir zusammen mit der Firma Renggli bauen, da wir uns schon sehr mit Objekten dieser Firma auseinander gesetzt haben.
Das Haus in dem wir momentan leben ist ein Holzständerbau aus den 50iger Jahren und das neue EFH möchten wir auch in Holzbauweise erstellen.
Von der Idee, das alte Haus abzureissen sind wir nun doch weggekommen. Es wäre einfach ein zu grosser Luxus...
Schliesslich hab ich es die letzten 6 Jahre sanft renoviert und es wäre Schade um das Matrial und die investierte Zeit. Ausserdem würde uns die Vermietung des alten Objekts ein bisschen "Sackgeld" einbringen...
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